GfK-Verarbeitung

Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen

Wir vearbeiten Faserverbundwerkstoffe in verschiedenen Verfahren. Grundlage für die Auswahl sind Stückzahlen, technische Ansprüche, Investitionsvolumen, Lieferzeit:

  • im Handlaminat

  • im Vakuum-Injektionsverfahren

  • im Zweifolienformverfahren

  • im RTM-Verfahren

Weitere Verfahren kommen bei unseren Schwesterfirmen in Krapkovice (Polen) und Braunschweig zum Einsatz. Zur Verarbeitung kommen hauptsächlich Polyesterharze und Hybridharze, in kleinerem Umfang auch Epoxidharze. Als Fasern werden hauptsächlich Glasfasern eingesetzt, aber auch Aramidgewebe und Kohlefaser werden, teilweise sogar kombiniert verarbeitet.

 

Das Handlaminieren ist das älteste, einfachste und am weitesten verbreitete Verfahren. Es genügen minimale technische Voraussetzungen, weshalb es hauptsächlich für kleine Serien, einfache Bauteil- Geometrien und für den Formenbau angewandt wird. Typische Bauteile sind Segelflugzeuge, Flugmodelle, Boote, Behälter und Prototypen aller Art. Die Formen dazu werden ebenfalls handlaminiert. Bei Verwendung von Formharzen lässt sich hohe Oberflächen- Güte erreichen. Die Aushärtung erfolgt fast immer drucklos bei Raumtemperatur. Erhöhte Temperaturen bei der Aushärtung sind nur dann erforderlich, wenn Formen und Bauteile später einer höheren Wärme- Belastung ausgesetzt sind (> ca. 60°C).

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